Geschichte
Bereits die Römer wussten um diese besonders guten Bedingungen für den Weinbau was Funde aus dieser Zeit belegen. Im Laufe der vergangenen Jahrtausende gewann der Weinbau für die Mundelsheimer Bauern immer mehr an Bedeutung. Viele Jahrhunderte war der Weinbau die Haupteinnahmequelle der ortsansässigen Familien. Dazu trug mit Sicherheit gerade auch die Bekanntheit der steilen Neckarlagen bei. So beurteilte der deutsche Weinbauwissenschaftler Johann Philipp Bronner 1837 in einem Werk über den Weinbau in Württemberg »Mundelsheim als die beste Lage im Neckartal«. Er beschrieb die beschwerlichen Arbeiten im Käsberg auf dem schon jeher der Trollinger, das württembergische Nationalgetränk wächst. Die Steillage des Käsbergs wurde durch Generationen von Weingärtnern terrassiert und mit Reben bepflanzt. Charakteristisch hierfür sind die vielen Natursteinmauern die über Jahrhunderte in mühevoller Arbeit von Hand aufgeschichtet wurden. Diese Trockenmauern sind Lebensraum für viele an Wärme und Trockenheit angepasste Pflanzen und Tiere, darunter auch selten gewordenen Arten.